Refuge
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Anhalter Hütte

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El lugar

Refuge alpin allemand DAV section Oberer Neckar, situé à 2040 m d'altitude dans les Alpes du Lechtal (Tyrol, Autriche). Gardiens : Angelika et Sebastian Wolf. Ouverture saison estivale : 13 juin 2026.

Cómo llegar

Refuge DAV Oberer Neckar. Réservation en ligne via alpsonline.org (hut id 395). Tél. +43 660 664 7428. Pas de paiement par carte sur place. Chiens non admis pour la nuit en été.

El entorno

Alpes du Lechtal, Tyrol autrichien.

Lo que encontrarás

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En el lugar

🥾 Alpinisme🚶 Randonnée Pédestre

Bueno saber

Die Anhalter Hütte ist eine Schutzhütte der Kategorie I der Sektion Oberer Neckar (Sitz in Rottweil) des Deutschen Alpenvereines (DAV). Die 1912 errichtete Hütte befindet sich nordwestlich von Imst im österreichischen Bundesland Tirol. Die Hütte steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag). == Lage == Die Hütte liegt in 2042 m ü. A. Höhe auf der Oberen Plötzigalm unterhalb der Heiterwand-Nordwände in den Lechtaler Alpen. In der Nähe liegt der Kromsee, der heutzutage jedoch nur noch zur Schneeschmelze Wasser führt, da dieses auf Grund geologischer Verschiebungen schnell versickert. Die Hütte ist Station des Adlerweges und auch des Nordalpenwegs (Österreichischer Weitwanderweg 01). == Geschichte == 1906 begann die Sektion Anhalt des DuOeAV mit Sitz in Dessau mit der Suche nach einem geeigneten Standort für eine eigene Schutzhütte für Bergsteiger. Nachdem Bemühungen im Wetterstein und Karwendel nicht erfolgreich waren, wendete man sich den zu jener Zeit noch weitgehend unerschlossenen östlichen Lechtaler Alpen zu, wo mit der Gemeinde Imst recht schnell Einigung erzielt werden konnte, so dass am 7. Januar 1911 die Hauptversammlung der Sektion den Hüttenbau beschloss. Die Gemeinde stellte der Sektion den Baugrund von 1500 Quadratklaftern unentgeltlich zur Verfügung, noch im gleichen Jahr wurde mit dem Bau der Hütte begonnen und im Oktober war der Rohbau fertiggestellt. Am 26. Juli 1912, dem Geburtstag der Herzogin von Anhalt, verfolgten dann rund 700 Gäste die feierliche Einweihung der Hütte. Der Bau der Unterkunft hatte insgesamt rund 35.000 Mark gekostet.Die Hütte war von Anfang an als bewirtschaftete Hütte geplant worden, die Sektion suchte auch bereits 1912 in den Mitteilungen des DuOeAV nach Bewirtschaftern: 1913 verbuchte die Anhalter Hütte bereits 453 Übernachtungen. Im August 1914 musste wegen des Ersten Weltkriegs die Bewirtschaftung bis zum Ende des Krieges eingestellt werden, nachdem zu Beginn des Jahres ein externes Wirtschaftsgebäude mit Winterraum errichtet worden war. Die Wiedereröffnung der Hütte und der Bewirtschaftung erfolgte zum Sommer 1919, über das Mitteilungsblatt des DuOeAV ließ die Sektion verlautbaren, dass Brot allerdings selbst mitzubringen sei. Die Wirtsleute waren dieselben, wie vor dem Krieg. Überhaupt war die Fluktuation unter den Wirten der Anhalter Hütte nicht besonders groß: von 1912 bis 1970 gab es nur drei Ehepaare als Bewirtschafter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Alpenvereinshütten von den Alliierten annektiert, später diejenigen, die auf österreichischem Boden liegen, dem Österreichischen Staat und von diesem dem Österreichischen Alpenverein übergeben, welcher die Hütten fortan verwaltete. Als 1954 der OeAV alle Rechte und Pflichten des Hüttenbestands an die inzwischen wiedergegründeten früheren Eigentümersektionen übertrug, waren die ehemals mittel- und ostdeutschen Sektionen nicht mehr existent, da der Deutsche Alpenverein (DAV) in der DDR keine Wiederzulassung erhielt. 1955 wurde dann vom DAV ein Unterpachtvertrag mit der Sektion Oberer Neckar zur Verwaltung der Anhalter Hütte abgeschlossen. 1972 wurden die bisherigen Unterpächter dann Eigentümer der Hütte, nachdem in den Vorjahren bereits einiger Aufwand für fällige Sanierungsarbeiten (neue Waschräume 1964, Dachsanierung 1967) seitens der Sektion Oberer Neckar erbracht worden war. 1975 erfolgt eine Erweiterung der Hütte, nachdem die durch die Fertigstellung der Hahntennjochstraße bedingte bessere Erreichbarkeit zunehmend für Erschöpfung der Hütten-Kapazitäten gesorgt hatte. Weitere Umbau- und Sanierungsmaßnahmen wurden 1986 (Fenster), 1999 (neue Quellfassung, Fluchtwege), 2002 (neue Energieanlage) und 2003 (neue Abwasserentsorgung) durchgeführt. Für weitere Umbauarbeiten wurde die Hütte Ende 2018 geschlossen, ab 2019 bis 2021 saniert und am 1. August 2021 wieder eröffnet. == Infrastruktur == Die Trinkwasserversorgung erfolgt durch eine eigene Quelle. Für die Energieversorgung sorgt ein solarverstärktes Blockheizkraftwerk. Zur Hütte führt weder eine Straße noch eine Personen- oder Materialseilbahn. Die Versorgung erfolgt Anfang der Saison mit dem Hubschrauber, unterjährig werden Lebensmittel und Material mit dem Rucksack heraufgebracht. == Zugänge == Auf dem kürzesten Weg ist die Hütte vom Hahntennjoch (1894 m) aus leicht auf gut markiertem Bergpfad über das Steinjöchl (2189 m) in ca. 1 ½ Stunden zu erreichen. Jeweils etwa 3 Stunden sind für den Aufstieg von Namlos oder von Bschlabs zu rechnen. == Nachbarhütten und Übergänge == zur Hanauer Hütte über das Steinjöchl, durch das Hahntenntal (Wanderweg parallel zur Fahrstraße) und das Angerletal, 3,5 Stunden zur Muttekopfhütte über das Steinjöchl und den Scharnitzsattel, Seilversicherungen am Scharnitzsattel, 4,5 Stunden zur Heiterwandhütte über die Hintere Tarrenton-Alpe und Reisenschuhtal, 5 Stunden == Gipfel in der Umgebung == Hausberg ist der als Blumenberg bekannte Tschachaun (2334 m), für dessen Besteigung von der Hütte aus nur 45 Minuten benötigt werden. Namloser Wetterspitze (2553 m) 3 Stunden, unschwierig Maldongrat (2544 m) 1 ½ Stunde, ausgesetzt, Trittsicherheit erforderlich Gabelspitze (2581 m) 3 Stunden, Kletter-Schwierigkeitsgrad II, ausgesetzt Falscherkogel (2388 m) 1 Stunde, unschwierig, ausgesetzt zahlreiche Kletterrouten an der Heiterwand im 3. bis 8. Schwierigkeitsgrad in Hüttennähe == Karten == Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 3/4, Lechtaler Alpen - Heiterwand und Muttekopfgebiet == Literatur == Heinz Groth / Rudolf Wutscher: Gebietsführer Lechtaler Alpen. Bergverlag Rother, München, ISBN 978-3-7633-3261-8 Dieter Seibert: Alpenvereinsführer alpin, Lechtaler Alpen. Bergverlag Rother, München, ISBN 978-3-7633-1268-9 Sektion Oberer Neckar, Chronik 1954-2004. (pdf) Abgerufen am 30. Juli 2014. == Weblinks == Homepage der Hütte == Einzelnachweise == Die Anhalter Hütte ist eine Schutzhütte der Kategorie I der Sektion Oberer Neckar (Sitz in Rottweil) des Deutschen Alpenvereines (DAV). Die 1912 errichtete Hütte befindet sich nordwestlich von Imst im österreichischen Bundesland Tirol. Die Hütte steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag). == Lage == Die Hütte liegt in 2042 m ü. A. Höhe auf der Oberen Plötzigalm unterhalb der Heiterwand-Nordwände in den Lechtaler Alpen. In der Nähe liegt der Kromsee, der heutzutage jedoch nur noch zur Schneeschmelze Wasser führt, da dieses auf Grund geologischer Verschiebungen schnell versickert. Die Hütte ist Station des Adlerweges und auch des Nordalpenwegs (Österreichischer Weitwanderweg 01). == Geschichte == 1906 begann die Sektion Anhalt des DuOeAV mit Sitz in Dessau mit der Suche nach einem geeigneten Standort für eine eigene Schutzhütte für Bergsteiger. Nachdem Bemühungen im Wetterstein und Karwendel nicht erfolgreich waren, wendete man sich den zu jener Zeit noch weitgehend unerschlossenen östlichen Lechtaler Alpen zu, wo mit der Gemeinde Imst recht schnell Einigung erzielt werden konnte, so dass am 7. Januar 1911 die Hauptversammlung der Sektion den Hüttenbau beschloss. Die Gemeinde stellte der Sektion den Baugrund von 1500 Quadratklaftern unentgeltlich zur Verfügung, noch im gleichen Jahr wurde mit dem Bau der Hütte begonnen und im Oktober war der Rohbau fertiggestellt. Am 26. Juli 1912, dem Geburtstag der Herzogin von Anhalt, verfolgten dann rund 700 Gäste die feierliche Einweihung der Hütte. Der Bau der Unterkunft hatte insgesamt rund 35.000 Mark gekostet.Die Hütte war von Anfang an als bewirtschaftete Hütte geplant worden, die Sektion suchte auch bereits 1912 in den Mitteilungen des DuOeAV nach Bewirtschaftern: 1913 verbuchte die Anhalter Hütte bereits 453 Übernachtungen. Im August 1914 musste wegen des Ersten Weltkriegs die Bewirtschaftung bis zum Ende des Krieges eingestellt werden, nachdem zu Beginn des Jahres ein externes Wirtschaftsgebäude mit Winterraum errichtet worden war. Die Wiedereröffnung der Hütte und der Bewirtschaftung erfolgte zum Sommer 1919, über das Mitteilungsblatt des DuOeAV ließ die Sektion verlautbaren, dass Brot allerdings selbst mitzubringen sei. Die Wirtsleute waren dieselben, wie vor dem Krieg. Überhaupt war die Fluktuation unter den Wirten der Anhalter Hütte nicht besonders groß: von 1912 bis 1970 gab es nur drei Ehepaare als Bewirtschafter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Alpenvereinshütten von den Alliierten annektiert, später diejenigen, die auf österreichischem Boden liegen, dem Österreichischen Staat und von diesem dem Österreichischen Alpenverein übergeben, welcher die Hütten fortan verwaltete. Als 1954 der OeAV alle Rechte und Pflichten des Hüttenbestands an die inzwischen wiedergegründeten früheren Eigentümersektionen übertrug, waren die ehemals mittel- und ostdeutschen Sektionen nicht mehr existent, da der Deutsche Alpenverein (DAV) in der DDR keine Wiederzulassung erhielt. 1955 wurde dann vom DAV ein Unterpachtvertrag mit der Sektion Oberer Neckar zur Verwaltung der Anhalter Hütte abgeschlossen. 1972 wurden die bisherigen Unterpächter dann Eigentümer der Hütte, nachdem in den Vorjahren bereits einiger Aufwand für fällige Sanierungsarbeiten (neue Waschräume 1964, Dachsanierung 1967) seitens der Sektion Oberer Neckar erbracht worden war. 1975 erfolgt eine Erweiterung der Hütte, nachdem die durch die Fertigstellung der Hahntennjochstraße bedingte bessere Erreichbarkeit zunehmend für Erschöpfung der Hütten-Kapazitäten gesorgt hatte. Weitere Umbau- und Sanierungsmaßnahmen wurden 1986 (Fenster), 1999 (neue Quellfassung, Fluchtwege), 2002 (neue Energieanlage) und 2003 (neue Abwasserentsorgung) durchgeführt. Für weitere Umbauarbeiten wurde die Hütte Ende 2018 geschlossen, ab 2019 bis 2021 saniert und am 1. August 2021 wieder eröffnet. == Infrastruktur == Die Trinkwasserversorgung erfolgt durch eine eigene Quelle. Für die Energieversorgung sorgt ein solarverstärktes Blockheizkraftwerk. Zur Hütte führt weder eine Straße noch eine Personen- oder Materialseilbahn. Die Versorgung erfolgt Anfang der Saison mit dem Hubschrauber, unterjährig werden Lebensmittel und Material mit dem Rucksack heraufgebracht. == Zugänge == Auf dem kürzesten Weg ist die Hütte vom Hahntennjoch (1894 m) aus leicht auf gut markiertem Bergpfad über das Steinjöchl (2189 m) in ca. 1 ½ Stunden zu erreichen. Jeweils etwa 3 Stunden sind für den Aufstieg von Namlos oder von Bschlabs zu rechnen. == Nachbarhütten und Übergänge == zur Hanauer Hütte über das Steinjöchl, durch das Hahntenntal (Wanderweg parallel zur Fahrstraße) und das Angerletal, 3,5 Stunden zur Muttekopfhütte über das Steinjöchl und den Scharnitzsattel, Seilversicherungen am Scharnitzsattel, 4,5 Stunden zur Heiterwandhütte über die Hintere Tarrenton-Alpe und Reisenschuhtal, 5 Stunden == Gipfel in der Umgebung == Hausberg ist der als Blumenberg bekannte Tschachaun (2334 m), für dessen Besteigung von der Hütte aus nur 45 Minuten benötigt werden. Namloser Wetterspitze (2553 m) 3 Stunden, unschwierig Maldongrat (2544 m) 1 ½ Stunde, ausgesetzt, Trittsicherheit erforderlich Gabelspitze (2581 m) 3 Stunden, Kletter-Schwierigkeitsgrad II, ausgesetzt Falscherkogel (2388 m) 1 Stunde, unschwierig, ausgesetzt zahlreiche Kletterrouten an der Heiterwand im 3. bis 8. Schwierigkeitsgrad in Hüttennähe == Karten == Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 3/4, Lechtaler Alpen - Heiterwand und Muttekopfgebiet == Literatur == Heinz Groth / Rudolf Wutscher: Gebietsführer Lechtaler Alpen. Bergverlag Rother, München, ISBN 978-3-7633-3261-8 Dieter Seibert: Alpenvereinsführer alpin, Lechtaler Alpen. Bergverlag Rother, München, ISBN 978-3-7633-1268-9 Sektion Oberer Neckar, Chronik 1954-2004. (pdf) Abgerufen am 30. Juli 2014. == Weblinks == Homepage der Hütte == Einzelnachweise == Die Anhalter Hütte ist eine Schutzhütte der Kategorie I der Sektion Oberer Neckar (Sitz in Rottweil) des Deutschen Alpenvereines (DAV). Die 1912 errichtete Hütte befindet sich nordwestlich von Imst im österreichischen Bundesland Tirol. Die Hütte steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag). == Lage == Die Hütte liegt in 2042 m ü. A. Höhe auf der Oberen Plötzigalm unterhalb der Heiterwand-Nordwände in den Lechtaler Alpen. In der Nähe liegt der Kromsee, der heutzutage jedoch nur noch zur Schneeschmelze Wasser führt, da dieses auf Grund geologischer Verschiebungen schnell versickert. Die Hütte ist Station des Adlerweges und auch des Nordalpenwegs (Österreichischer Weitwanderweg 01). == Geschichte == 1906 begann die Sektion Anhalt des DuOeAV mit Sitz in Dessau mit der Suche nach einem geeigneten Standort für eine eigene Schutzhütte für Bergsteiger. Nachdem Bemühungen im Wetterstein und Karwendel nicht erfolgreich waren, wendete man sich den zu jener Zeit noch weitgehend unerschlossenen östlichen Lechtaler Alpen zu, wo mit der Gemeinde Imst recht schnell Einigung erzielt werden konnte, so dass am 7. Januar 1911 die Hauptversammlung der Sektion den Hüttenbau beschloss. Die Gemeinde stellte der Sektion den Baugrund von 1500 Quadratklaftern unentgeltlich zur Verfügung, noch im gleichen Jahr wurde mit dem Bau der Hütte begonnen und im Oktober war der Rohbau fertiggestellt. Am 26. Juli 1912, dem Geburtstag der Herzogin von Anhalt, verfolgten dann rund 700 Gäste die feierliche Einweihung der Hütte. Der Bau der Unterkunft hatte insgesamt rund 35.000 Mark gekostet.Die Hütte war von Anfang an als bewirtschaftete Hütte geplant worden, die Sektion suchte auch bereits 1912 in den Mitteilungen des DuOeAV nach Bewirtschaftern: 1913 verbuchte die Anhalter Hütte bereits 453 Übernachtungen. Im August 1914 musste wegen des Ersten Weltkriegs die Bewirtschaftung bis zum Ende des Krieges eingestellt werden, nachdem zu Beginn des Jahres ein externes Wirtschaftsgebäude mit Winterraum errichtet worden war. Die Wiedereröffnung der Hütte und der Bewirtschaftung erfolgte zum Sommer 1919, über das Mitteilungsblatt des DuOeAV ließ die Sektion verlautbaren, dass Brot allerdings selbst mitzubringen sei. Die Wirtsleute waren dieselben, wie vor dem Krieg. Überhaupt war die Fluktuation unter den Wirten der Anhalter Hütte nicht besonders groß: von 1912 bis 1970 gab es nur drei Ehepaare als Bewirtschafter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Alpenvereinshütten von den Alliierten annektiert, später diejenigen, die auf österreichischem Boden liegen, dem Österreichischen Staat und von diesem dem Österreichischen Alpenverein übergeben, welcher die Hütten fortan verwaltete. Als 1954 der OeAV alle Rechte und Pflichten des Hüttenbestands an die inzwischen wiedergegründeten früheren Eigentümersektionen übertrug, waren die ehemals mittel- und ostdeutschen Sektionen nicht mehr existent, da der Deutsche Alpenverein (DAV) in der DDR keine Wiederzulassung erhielt. 1955 wurde dann vom DAV ein Unterpachtvertrag mit der Sektion Oberer Neckar zur Verwaltung der Anhalter Hütte abgeschlossen. 1972 wurden die bisherigen Unterpächter dann Eigentümer der Hütte, nachdem in den Vorjahren bereits einiger Aufwand für fällige Sanierungsarbeiten (neue Waschräume 1964, Dachsanierung 1967) seitens der Sektion Oberer Neckar erbracht worden war. 1975 erfolgt eine Erweiterung der Hütte, nachdem die durch die Fertigstellung der Hahntennjochstraße bedingte bessere Erreichbarkeit zunehmend für Erschöpfung der Hütten-Kapazitäten gesorgt hatte. Weitere Umbau- und Sanierungsmaßnahmen wurden 1986 (Fenster), 1999 (neue Quellfassung, Fluchtwege), 2002 (neue Energieanlage) und 2003 (neue Abwasserentsorgung) durchgeführt. Für weitere Umbauarbeiten wurde die Hütte Ende 2018 geschlossen, ab 2019 bis 2021 saniert und am 1. August 2021 wieder eröffnet. == Infrastruktur == Die Trinkwasserversorgung erfolgt durch eine eigene Quelle. Für die Energieversorgung sorgt ein solarverstärktes Blockheizkraftwerk. Zur Hütte führt weder eine Straße noch eine Personen- oder Materialseilbahn. Die Versorgung erfolgt Anfang der Saison mit dem Hubschrauber, unterjährig werden Lebensmittel und Material mit dem Rucksack heraufgebracht. == Zugänge == Auf dem kürzesten Weg ist die Hütte vom Hahntennjoch (1894 m) aus leicht auf gut markiertem Bergpfad über das Steinjöchl (2189 m) in ca. 1 ½ Stunden zu erreichen. Jeweils etwa 3 Stunden sind für den Aufstieg von Namlos oder von Bschlabs zu rechnen. == Nachbarhütten und Übergänge == zur Hanauer Hütte über das Steinjöchl, durch das Hahntenntal (Wanderweg parallel zur Fahrstraße) und das Angerletal, 3,5 Stunden zur Muttekopfhütte über das Steinjöchl und den Scharnitzsattel, Seilversicherungen am Scharnitzsattel, 4,5 Stunden zur Heiterwandhütte über die Hintere Tarrenton-Alpe und Reisenschuhtal, 5 Stunden == Gipfel in der Umgebung == Hausberg ist der als Blumenberg bekannte Tschachaun (2334 m), für dessen Besteigung von der Hütte aus nur 45 Minuten benötigt werden. Namloser Wetterspitze (2553 m) 3 Stunden, unschwierig Maldongrat (2544 m) 1 ½ Stunde, ausgesetzt, Trittsicherheit erforderlich Gabelspitze (2581 m) 3 Stunden, Kletter-Schwierigkeitsgrad II, ausgesetzt Falscherkogel (2388 m) 1 Stunde, unschwierig, ausgesetzt zahlreiche Kletterrouten an der Heiterwand im 3. bis 8. Schwierigkeitsgrad in Hüttennähe == Karten == Alpenvereinskarte 1:25.000, Blatt 3/4, Lechtaler Alpen - Heiterwand und Muttekopfgebiet == Literatur == Heinz Groth / Rudolf Wutscher: Gebietsführer Lechtaler Alpen. Bergverlag Rother, München, ISBN 978-3-7633-3261-8 Dieter Seibert: Alpenvereinsführer alpin, Lechtaler Alpen. Bergverlag Rother, München, ISBN 978-3-7633-1268-9 Sektion Oberer Neckar, Chronik 1954-2004. (pdf) Abgerufen am 30. Juli 2014. == Weblinks == Homepage der Hütte == Einzelnachweise == Aucune information ### ️ Refuge Anhalter Hütte : Un Trésor Architectural en Montagne La Refuge Anhalter Hütte, située dans les impressionnantes Alpes de Lechtal en Autriche, est un véritable bijou d'architecture et d'histoire. Construite en 1912, cette refuge fait partie de la catégorie I de la section Oberer Neckar du Club Alpin Allemand. ### Caractéristiques Techniques - Altitude : 2 042 mètres. - Emplacement : Sur l'Alpe d'Obere Plötzig, en dessous des parois nord du Heiterwand dans les Alpes de Lechtal. - Accessibilité : Station de l'Adlerweg et du Nordalpenweg. - Capacité : 40 personnes. - Confort : Approvisionnement en eau propre, chauffage au solar, absence d'accès routier direct. ### Histoire et Évolution - 1906 : Début de la recherche d'emplacement pour la construction de la refuge. - 1911 : Décision de construction et début des travaux. - 1912 : Inauguration officielle de la refuge. - Période post-guerre : Changement de gestionnaires et divers travaux de rénovation. - 2019-2021 : Fermeture pour rénovations majeures, puis réouverture en août 2021. ### Intégration Environnementale La construction de la refuge Anhalter Hütte a été conçue pour s'intégrer harmonieusement dans le paysage alpin, sans compromettre l'esthétique naturelle environnante. ### Coût et Assistance Financière - Coût Total : 35 000 Marks (1912). - Coopération de la Sektion Oberer Neckar (siège à Rottweil) et d'autres partenaires publics et privés. ### Informations Pratiques - Ouverture : De juin à septembre. - Réservation : Obligatoire en ligne. ### ️ Accessibilité et Itinéraires - Accès : Par chemin de montagne depuis Hahntennjoch (1 894 m) en 1h30. - Itinéraires voisins : Hanauer Hütte, Muttekopfhütte, Heiterwandhütte. ### ️ Sommets Environnants - Tschachaun (2 334 m), Namloser Wetterspitze (2 553 m), Maldongrat (2 544 m), Gabelspitze (2 581 m), Falscherkogel (2 388 m). ### Références - Carte Alpenverein 1:25.000, Itinéraires recommandés. - Livres Utiles : Guides Rother et publications de la Sektion Oberer Neckar. ### ℹ️ Liens Utiles [Site Internet de la Refuge Anhalter Hütte](url) ### ️ Refuge Anhalter Hütte : Un Trésor Architectural en Montagne La Refuge Anhalter Hütte, située dans les impressionnantes Alpes de Lechtal en Autriche, est un véritable bijou d'architecture et d'histoire. Construite en 1912, cette refuge fait partie de la catégorie I de la section Oberer Neckar du Club Alpin Allemand. ### Caractéristiques Techniques Altitude : 2 042 mètres. Emplacement : Sur l'Alpe d'Obere Plötzig, en dessous des parois nord du Heiterwand dans les Alpes de Lechtal. Accessibilité : Station de l'Adlerweg et du Nordalpenweg. Capacité : 40 personnes. Confort : Approvisionnement en eau propre, chauffage au solar, absence d'accès routier direct. ### Histoire et Évolution 1906 : Début de la recherche d'emplacement pour la construction de la refuge. 1911 : Décision de construction et début des travaux. 1912 : Inauguration officielle de la refuge. Période post-guerre : Changement de gestionnaires et divers travaux de rénovation. 2019-2021 : Fermeture pour rénovations majeures, puis réouverture en août 2021. ### Intégration Environnementale La construction de la refuge Anhalter Hütte a été conçue pour s'intégrer harmonieusement dans le paysage alpin, sans compromettre l'esthétique naturelle environnante. ### Coût et Assistance Financière Coût Total : 35 000 Marks (1912). Coopération de la Sektion Oberer Neckar (siège à Rottweil) et d'autres partenaires publics et privés. ### Informations Pratiques Ouverture : De juin à septembre. Réservation : Obligatoire en ligne. ### ️ Accessibilité et Itinéraires Accès : Par chemin de montagne depuis Hahntennjoch (1 894 m) en 1h30. Itinéraires voisins : Hanauer Hütte, Muttekopfhütte, Heiterwandhütte. ### ️ Sommets Environnants Tschachaun (2 334 m), Namloser Wetterspitze (2 553 m), Maldongrat (2 544 m), Gabelspitze (2 581 m), Falscherkogel (2 388 m). Nous vous remercions pour ces précieuses informations sur la Refuge Anhalter Hütte en Autriche. ### ️ Refuge Anhalter Hütte : Un Trésor Architectural en Montagne La Refuge Anhalter Hütte, située dans les impressionnantes Alpes de Lechtal en Autriche, est un véritable bijou d'architecture et d'histoire. ### Caractéristiques Techniques Altitude : 2 042 mètres. Emplacement : Sur l'Alpe d'Obere Plötzig, en dessous des parois nord du Heiterwand dans les Alpes de Lechtal. Accessibilité : Station de l'Adlerweg et du Nordalpenweg. Capacité : 40 personnes. Confort : Approvisionnement en eau propre, chauffage au solar, absence d'accès routier direct. ### Histoire et Évolution 1906 : Début de la recherche d'emplacement pour la construction de la refuge. 1911 : Décision de construction et début des travaux. 1912 : Inauguration officielle de la refuge. Période post-guerre : Changement de gestionnaires et divers travaux de rénovation. 2019-2021 : Fermeture pour rénovations majeures, puis réouverture en août 2021. ### Intégration Environnementale La construction de la refuge Anhalter Hütte a été conçue pour s'intégrer harmonieusement dans le paysage alpin, sans compromettre l'esthétique naturelle environnante. ### Coût et Assistance Financière Coût Total : 35 000 Marks (1912). Coopération de la Sektion Oberer Neckar (siège à Rottweil) et d'autres partenaires publics et privés. ### Informations Pratiques Ouverture : De juin à septembre. Réservation : Obligatoire en ligne. ### ️ Accessibilité et Itinéraires Accès : Par chemin de montagne depuis Hahntennjoch (1 894 m) en 1h30. Itinéraires voisins : Hanauer Hütte, Muttekopfhütte, Heiterwandhütte. ### ️ Sommets Environnants Tschachaun (2 334 m), Namloser Wetterspitze (2 553 m), Maldongrat (2 544 m), Gabelspitze (2 581 m), Falscherkogel (2 388 m). ### Références Carte Alpenverein 1:25.000, Itinéraires recommandés. Livres Utiles : Guides Rother et publications de la Sektion Oberer Neckar. ### ℹ️ Liens Utiles [Site Internet de la Refuge Anhalter Hütte](url) ### ️ Refuge Anhalter Hütte : Un Trésor Architectural en Montagne La Refuge Anhalter Hütte, située dans les impressionnantes Alpes de Lechtal en Autriche, est un véritable bijou d'architecture et d'histoire. Construite en 1912, cette refuge fait partie de la catégorie I de la section Oberer Neckar du Club Alpin Allemand. ### Caractéristiques Techniques Altitude : 2 042 mètres. Emplacement : Sur l'Alpe d'Obere Plötzig, en dessous des parois nord du Heiterwand dans les Alpes de Lechtal. Accessibilité : Station de l'Adlerweg et du Nordalpenweg. Capacité : 40 personnes. Confort : Approvisionnement en eau propre, chauffage au solaire, absence d'accès routier direct. ### Histoire et Évolution 1906 : Début de la recherche d'emplacement pour la construction de la refuge. 1911 : Décision de construction et début des travaux. 1912 : Inauguration officielle de la refuge. Période post-guerre : Changement de gestionnaires et divers travaux de rénovation. 2019-2021 : Fermeture pour rénovations majeures, puis réouverture en août 2021. ### Intégration Environnementale La construction de la refuge Anhalter Hütte a été conçue pour s'intégrer harmonieusement dans le paysage alpin, sans compromettre l'esthétique naturelle environnante. ### Coût et Assistance Financière Coût Total : 35 000 Marks (1912). Coopération de la Sektion Oberer Neckar (siège à Rottweil) et d'autres partenaires publics et privés. ### Informations Pratiques Ouverture : De juin à septembre. Réservation : Obligatoire en ligne. ### ️ Accessibilité et Itinéraires Accès : Par chemin de montagne depuis Hahntennjoch (1 894 m) en 1h30. Itinéraires voisins : Hanauer Hütte, Muttekopfhütte, Heiterwandhütte. ### ️ Sommets Environnants Tschachaun (2 334 m), Namloser Wetterspitze (2 553 m), Maldongrat (2 544 m), Gabelspitze (2 581 m), Falscherkogel (2 388 m). Merci pour ces précieuses informations sur la Refuge Anhalter Hütte en Autriche.