Refuge

Pfitscher-Joch-Haus

Bozen · Italie0 mUnbewachtGeprüfter Eintrag

Der Ort

Das Pfitscher-Joch-Haus: Ein historischer Zeuge an der Grenze zwischen Italien und Österreich Das Pfitscher-Joch-Haus (auf Italienisch Refuge du Passo di Vizze) ist eine Hütte am Pfitscher Joch, an der Grenze zwischen Italien (Gemeinde Val di Vizze) und Österreich (Finkenberg), auf einer Höhe von 2 276 Metern. Geschichte Die Hütte wurde 1888 aus Holz vom Gastwirt Alois Rainer aus San Giacomo di Val di Vizze (St. Jakob in Pfitsch) erbaut. Ein Steingebäude wurde hinzugefügt und ist noch vorhanden, fertiggestellt 1897. Während des Ersten Weltkriegs blieb die Hütte geschlossen und wurde nur im Holzteil wieder eröffnet, wobei der steinerne Anbau von italienischem Militär besetzt war. Sie wurde während des Zweiten Weltkriegs erneut geschlossen, und ab 1945 wurde ein Teil des Gebäudes von den italienischen Behörden für Zoll- und Grenzdienste genutzt. Die Hütte wurde erneut geschlossen und zwischen 1963 und 1970 zu militärischen Zwecken genutzt. Am 25. Mai 1966 wurde sie Opfer eines Dynamitanschlags durch den Befreiungsausschuss Südtirol, was zur Zerstörung des Holzteils und zum Tod des Zollbeamten Bruno Bolognesi führte. Die Hütte wurde ab 1971 wieder aufgebaut und 1973 wiedereröffnet, ab 1977 mit Übernachtungsmöglichkeit. In den 1990er Jahren wurde sie dank eines 3,3 km langen Kanals an das Abwasser- und Stromnetz angeschlossen. Verfügbarkeit und Reservierung Öffnung: Von Anfang Juni bis Ende September. Reservierung: Online verfügbar. Weitere Projekte Siehe Wikimedia Commons für zusätzliche Bilder der Hütte am Passo di Vizze. Keine Verweise auf externe Links

Öffnung
Jun - Oct 07:00 - 22:00

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