Via Domitia, Montgenèvre - Eygalières
Der Ort
Die Via Domitia ist die erste in Gallien errichtete römische Straße (118 v. Chr.), die Italien über den Süden Galliens mit Hispanien verband. Die moderne Wanderroute folgt ihrem Verlauf von Montgenèvre (Alpen) bis Eyguières (Bouches-du-Rhône) über rund 350 km durch die Alpes-de-Haute-Provence, die Hautes-Alpes, den Vaucluse und die Alpilles. Sie durchquert typisch provenzalische Landschaften (Lavendel, Olivenbäume, Garrigue, hoch gelegene Dörfer) und verbindet Rom mit Spanien auf der sonnigsten Achse Frankreichs.
Das Besondere
Col de Montgenèvre (1850 m, einer der ältesten Alpenpässe). Sisteron und seine Baume. Luberon mit seinen hoch gelegenen Dörfern (Gordes, Bonnieux). Lure und Sainte-Victoire. Les Baux-de-Provence. Eyguières und die Alpilles.
Ein wenig Geschichte
Die Via Domitia wurde 118 v. Chr. vom Konsul Gnaeus Domitius Ahenobarbus erbaut und war die erste offizielle römische Straße in Gallien. Sie ermöglichte es den römischen Legionen, Hispanien zu erreichen, ohne die feindlichen Gebiete Galliens zu durchqueren. Echte römische Meilensteine säumen noch heute die Route.
Anfahrt
Montgenèvre: Bus ab Briançon (30 Min.), TGV-Bahnhof in Briançon (Paris, 5 Std.). Eyguières: Bus ab Salon-de-Provence (30 Min.). Zugang über Marseille oder Nizza.
Empfohlene Ausrüstung
Leichte Wanderschuhe. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (die Provence ist sehr sonnig). Ausreichend Wasser. Kopfbedeckung.
Beste Reisezeit
Mai bis November. Im Frühling blühen Lavendel und Mandelbäume. Sommer sehr heiß (33–38 °C). Herbst ideal.