Via Alpina Itinéraire Bleu - Étape 47: Refuge du Viso - Rifugio Savigliano
Der Ort
Von der Refuge du Viso folgt die Route der Via Alpina auf der Tour du Mont Viso, vorbei am Lac Lestio, bevor sie zum Col de Valante ansteigt, der französisch-italienischen Grenze. Der Abstieg führt dann durch das Tal Vallanta, vorbei an der gleichnamigen Hütte, bis zum See und dem Weiler Castello. Entlang des linken Seeufers erreicht die Route Pontechianale. Diese Etappe ist auch mit dem Mountainbike befahrbar, von der Refuge du Viso bis zur Rifugio Savigliano. Der Weg folgt anschließend einem Balkonpfad bis zum jungen Guil, nachdem mehrere kleine Bäche gequert und durchwatet wurden. Nach einigen Kehren führt der Pfad zum Lac Lestio und weiter unterhalb des Grats der Pointe Joanne bis zum Col Valante, der natürlichen Grenze zwischen dem Regionalpark Queyras und dem italienischen Piemont.
Das Besondere
- Refuge du Viso: Ausgangspunkt, modern und einladend. - Lac Lestio: malerischer Bergsee. - Col de Valante: Grenzpass mit spektakulärem Ausblick. - Tal Vallanta: wildes Tal zum See und Weiler Castello. - Pontechianale: malerisches Dorf am Ende der Etappe. - Col Valante: Beobachtungspunkt für Steinböcke, zwischen grünem Schiefer und rosafarbenem Gneis.
Detaillierte Route
Le départ se fait du refuge du Viso, puis le sentier longe le lac Lestio avant de grimper vers le col de Valante. Après la descente dans le vallon de Vallanta et le passage près du refuge éponyme, l'itinéraire mène au lac et au hameau de Castello, avant de rejoindre Pontechianale en longeant la rive gauche du lac. Le parcours se poursuit en direction du Guil naissant, franchit à gué et monte en lacets vers le lac Lestio, puis sous la crête de la Pointe Joanne jusqu'au col Valante.
Ein wenig Geschichte
Der Monte Viso, mit 3.841 Metern höchster Wächter der Südalpen, ist von Mythen und Legenden umgeben. Die 2003 sanierte Refuge du Viso liegt in einer Landschaft, in der das Zusammenleben von Wölfen und Schafherden den Naturreichtum und die Biodiversität der Region bezeugt. Der Col de Valante, ein bevorzugter Beobachtungspunkt für Steinböcke, zeugt von der komplexen geologischen Geschichte dieses Gebiets mit seinen dunklen Schiefern, Firnfeldern und dem gelegentlichen Auftreten der sogenannten Nébia, eines für die Region typischen Nebels.