Refuge
SchwierigRouteHin und zurück

Via Alpina Étape 4 : Elm - Linthal

Tage
1
Distanz
25 km
D+
1650 m

Der Ort

#### Elm im GeoPark: Ein geologisches Schauspiel Elm liegt im faszinierenden GeoPark, der eindrucksvoll die berühmte Glarner Hauptüberschiebung offenbart, Zeuge der Entstehung der Alpen. Umgeben von imposanten Steinmauern hebt sich der Wichlensee ab, der einem natürlichen Amphitheater gleicht. Jenseits des steilen Richetlipasses erstreckt sich das ruhige Durnachtal. #### Durchquerung in einer natürlichen Umgebung Die Landschaft von Elm ist von hohen Bergen umrahmt. Vorbei an der mit dem Wakkerpreis ausgezeichneten Dorfkirche lädt der Wanderweg zur Durchquerung des Waldschutzgebiets Gandwald ein, Zufluchtsort einer seltenen Art, dem sogenannten Turiner-Meisterahorn-Wald. Diese botanische Vielfalt findet sich nur in den Regionen, die von warmen Alpenwinden gestreichelt werden, die aus dem Sernftal kommen. Der Waldweg weicht einem steinigen Pfad, gesäumt von Wiesen und Lawinenverbauungen. Nach einem kurzen Waldabschnitt öffnet sich das Skigebiet von Elm mit Panoramablick auf die Tschingelhörner, und nicht zu vergessen das Martinsloch, eine 16 m große geologische Kuriosität, durch die die Sonne zweimal im Jahr den Kirchturm von Elm erleuchtet. #### Erste Aufstiege und historische Entdeckungen Nach dem Bergrestaurant Ämpächli liegt der erste steile Anstieg hinter Ihnen. Ein Schotterweg weicht bald einem Pfad nahe dem Bach Steinibach. Auf dem Weiler Hengstboden, dem Land der Hengste, grasen zwar keine Pferde mehr, doch die malerischen Holzhütten aus dem 19. Jahrhundert bestehen weiterhin. Nach einem letzten Blick zurück auf den Foopass durchquert der Weg Wälder, bevor er sich zum Panixerpass öffnet. Ein ergreifender geschichtsträchtiger Ort, geprägt vom katastrophalen Übergang General Suworows im Jahr 1799 während seines Rückzugs vor der französischen Armee. Kurz darauf erscheint die Skihütte Obererbs, ebenfalls per Bus erreichbar und mögliche Rast auf der längsten Etappe der Via Alpina (etwa 9 Stunden Gehzeit). #### Auf zu neuen Horizonten Wer weitergeht, steigt steil durch Wiesen, überquert den Bach Gasichlebach. Vom Aussichtspunkt vor dem Erbser Stock genießen Sie ein letztes Mal das Panorama auf das Sernftal, den Hausstock und den Panixerpass. Kurz darauf öffnet sich der Blick auf die Alp Wichlenmatt, die einem natürlichen Amphitheater gleicht, umschlossen von felsigen Bastionen. Der folgende Abschnitt zum Richetlipass ist ziemlich steil. Auf 2.260 m wird der höchste Punkt der Wanderung erreicht. Der Abstieg nach Unterstafel im Durnachtal beginnt, mit 800 Höhenmetern zu bewältigen. Plötzlich bevölkern Murmeltiere die Landschaft und pfeifen Warnrufe. Anschließend führt der Weg, mal breit und geschottert, mal steiler Waldpfad, nach Linthal, einem charmanten Dorf am südlichen Ende des Kantons Glarus.