Via Alpina Blue D44 Rifugio W. Jervis - Rifugio Barbara Lowrie
Der Ort
Die Via Alpina Blau (Route B) verbindet Triest (Italien) mit Vaduz (Liechtenstein) über 97 Etappen auf rund 1 100 km und durchquert dabei Slowenien, Österreich, Deutschland und Liechtenstein. Zugänglicher als die Rote Route, führt sie durch niedriger gelegene Alpentäler und grünere Landschaften: die Kärntner Seen, bayerische Wälder und die Weinberge Liechtensteins. Ideal, um die Ostalpen ohne die technischen Schwierigkeiten der hochalpinen Routen zu entdecken, eignet sich die Via Alpina Blau für gut trainierte Wanderer, die eine mehrtägige Reise durch verschiedene Kulturen suchen.
Das Besondere
Bleder See (SI). Kärntner Seen (Wörthersee, Millstätter See). Berchtesgaden und Königssee (DE). Blick auf die Zugspitze von den Vorbergen aus. Das Mikrofürstentum Liechtenstein mit seiner Hauptstadt Vaduz, thronend zwischen Weinbergen und Schloss. Alpenwälder mit reicher Tierwelt.
Ein wenig Geschichte
Im Rahmen der Alpenkonvention 2002–2009 offiziell anerkannt (siehe Via Alpina Rot für den allgemeinen Kontext), wurde die Via Alpina Blau gezielt als zugänglichere Ergänzung zur Roten Route konzipiert, mit Schwerpunkt auf Tälern und Pässen niedriger bis mittlerer Höhenlage.
Anfahrt
Triest: Direktzüge ab Venedig und Ljubljana. Vaduz: Bahnhof Sargans oder Feldkirch (CH/AT), danach Bus. Die nationalen Abschnitte sind ab ihren großen Städten erreichbar: Ljubljana, Klagenfurt, München, Innsbruck.
Empfohlene Ausrüstung
Wasserdichte Wanderschuhe. Kleidung im Zwiebelschichtprinzip. Wanderstöcke. Reservierung der Unterkünfte auf stark frequentierten Abschnitten empfohlen.
Beste Reisezeit
Mai bis Oktober für die unteren Abschnitte. Juli bis September für die alpinen Abschnitte. Dank niedrigerer Durchschnittshöhen früher zugänglich als die Via Alpina Rot.